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Fotokopierer entsorgen: Auf was zu achten ist

Wie entsorgt man Fotokopierer richtig? Schritt für Schritt erklärt.

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Fotokopierer

Fotokopierer richtig entsorgen

Ein Fotokopierer ist ein Elektrogerät und gehört deshalb nicht in den Hausmüll. In den Geräten stecken Metalle, Kunststoffe, Leiterplatten und oft auch Tonerreste. Werden alte Kopierer falsch entsorgt, gehen wertvolle Rohstoffe verloren. Außerdem können feine Tonerpartikel, elektronische Bauteile und gegebenenfalls eingebaute Speicher problematisch sein, wenn das Gerät unkontrolliert zerlegt oder abgestellt wird.

Die fachgerechte Entsorgung ist auch aus Datenschutzgründen wichtig. Viele größere Fotokopierer und Multifunktionsgeräte besitzen einen internen Speicher, auf dem Druck- oder Kopierdaten abgelegt sein können. Vor der Abgabe sollten Sie deshalb prüfen, ob Daten gelöscht werden müssen. Eine geordnete Rückgabe über kommunale Sammelstellen, Händler oder spezialisierte Entsorgungswege sorgt dafür, dass verwertbare Materialien recycelt und Reststoffe korrekt behandelt werden.

Welche Tonne / wohin damit?

Ein Fotokopierer gehört weder in den Restmüll noch in die Gelbe Tonne oder Altpapiersammlung. Auch Sperrmüll ist meist nicht der richtige Weg, weil es sich um ein Elektroaltgerät handelt. Maßgeblich ist das Elektro- und Elektronikgerätegesetz, kurz ElektroG. Fotokopierer müssen getrennt gesammelt und über geeignete Rücknahmestellen entsorgt werden.

Für private Haushalte ist der kommunale Wertstoffhof in der Regel die richtige Anlaufstelle. Viele Wertstoffhöfe nehmen Elektroaltgeräte kostenlos an. Wenn Sie einen kleineren Kopierer neu kaufen, kann auch der Händler zur Rücknahme verpflichtet sein, je nach Verkaufsfläche und Vertriebsweg. Bei sehr großen Bürogeräten, gewerblichen Beständen oder Leasinggeräten sollten Sie die Rücknahmebedingungen des Herstellers, Händlers oder Leasinggebers online prüfen. Tonerkartuschen und separate Verbrauchsmaterialien sollten, wenn möglich, getrennt nach den jeweiligen Vorgaben zurückgegeben werden. Fest eingebaute oder beigelegte Batterien und Akkus müssen ebenfalls getrennt erfasst werden, falls vorhanden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Prüfen Sie, ob der Fotokopierer noch nutzbar ist. Funktionierende Geräte können eventuell weiterverwendet, repariert oder über Gebrauchtplattformen abgegeben werden.
  2. Löschen Sie gespeicherte Daten. Sehen Sie in der Bedienungsanleitung oder auf der Hersteller-Website nach, ob das Gerät über internen Speicher, Faxspeicher oder eine Festplatte verfügt und wie sich Daten sicher entfernen lassen.
  3. Entfernen Sie, soweit zulässig, lose Verbrauchsmaterialien wie Tonerbehälter oder Papier. Batterien, Akkus oder Speicherkarten sollten getrennt entnommen und nach den passenden Sammelwegen abgegeben werden.
  4. Bringen Sie den Fotokopierer zu einem Wertstoffhof oder nutzen Sie die Rückgabe über Händler beziehungsweise Hersteller. Informieren Sie sich vorab online über Annahmebedingungen, Größenbeschränkungen und Öffnungszeiten.
  5. Bei gewerblichen Großgeräten sollten Sie die Abholung oder Rücknahme dokumentieren, besonders wenn sensible Daten verarbeitet wurden oder ein Leasingvertrag besteht.

Wertstoffrückgewinnung

Fotokopierer bestehen aus einer Mischung gut verwertbarer Materialien. Vor allem Stahl, Kupfer und Aluminium lassen sich aus dem Gerät zurückgewinnen. Hinzu kommen Leiterplatten mit weiteren Metallen sowie verschiedene Kunststoffe. In spezialisierten Anlagen werden die Geräte zunächst erfasst, teilweise demontiert und anschließend mechanisch getrennt. So können Metallfraktionen aussortiert und dem Recycling zugeführt werden.

Nicht alles ist gleich gut verwertbar. Gemischte Kunststoffe, Verbundmaterialien, Gummiteile oder verschmutzte Komponenten sind schwieriger zu recyceln. Tonerreste und bestimmte Feinfraktionen werden gesondert behandelt. Die tatsächliche Rückgewinnung hängt stark vom Gerätetyp, vom Zustand und von der Qualität der Zerlegung ab. Bei größeren Bürogeräten ist der Metallanteil oft höher als bei sehr kleinen Heimgeräten, was die stoffliche Verwertung begünstigt.

Häufige Fehler

  • Falsch: Den Fotokopierer als Sperrmüll oder Restmüll bereitstellen.
  • Falsch: Tonerbehälter, Batterien oder Akkus ungeprüft im Gerät belassen, obwohl sie getrennt entnommen werden können.
  • Falsch: Ein Gerät mit möglichem Datenspeicher ohne vorherige Löschung oder Rücksetzung abgeben.
  • Falsch: Den Kopierer zerlegen, um einzelne Materialien selbst zu entsorgen, obwohl dabei Staub, Tonerreste oder scharfe Bauteile freigesetzt werden können.

FAQ

Darf ein Fotokopierer in den Sperrmüll?

In der Regel nein. Fotokopierer sind Elektroaltgeräte und müssen getrennt gesammelt werden. Der richtige Weg führt meist über den Wertstoffhof oder eine Händler- beziehungsweise Herstellerrücknahme.

Ist die Entsorgung für Privatpersonen kostenlos?

Oft ja. Kommunale Wertstoffhöfe nehmen Elektroaltgeräte aus privaten Haushalten häufig kostenlos an. Prüfen Sie die Bedingungen Ihrer Gemeinde oder Ihres Landkreises online, da es regionale Unterschiede geben kann.

Was ist mit Toner und internen Speichern?

Tonerbehälter sollten nach Möglichkeit getrennt nach den Hersteller- oder Kommunalvorgaben entsorgt werden. Bei größeren Geräten sollten Sie außerdem prüfen, ob ein interner Speicher oder eine Festplatte vorhanden ist, und gespeicherte Daten vor der Abgabe löschen.

Kann ich einen funktionierenden Fotokopierer noch weitergeben?

Ja, wenn das Gerät noch einsatzfähig ist. Eine Weitergabe über Gebrauchtplattformen, an Vereine oder an Betriebe mit passendem Bedarf ist oft sinnvoller als direkte Entsorgung. Vorher sollten Sie das Gerät reinigen, testen und gespeicherte Daten entfernen.

Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und durch die Redaktion geprüft. Stand: August 2026.